Neodym Magnet
Neodym-Magnete bestehen aus den Hauptbestandteilen Neodym, Eisen und Bor (NdFeB). Die Magnete entstehen durch Sintern unter dem Einfluss eines externen Magnetfeldes. Meistens werden die benötigten Magnetformen durch maschinelle Bearbeitung aus größeren Blöcken gewonnen.
NdFeB-Magnete sind seit den 80er-Jahren auf dem Markt. Weil sich an der Luft leicht eine dünne Korrosionsschicht bildet, werden sie meist mit einer schützenden Beschichtung ausgestattet.
Ein Neodym Magnet verliert unter normalen Umständen seine magnetische Stärke auch nach sehr langer Zeit nicht. Allerdings können die "normalen" NdFeB Magnete nur bis zu Temperaturen von 80°C, teilweise nur bis 60-65°C, eingesetzt werden, ohne dass die Magnetisierung dauerhaft leidet. In den letzten Jahren wurden jedoch unter Verwendung zusätzlicher „seltener Erden“ Magnete mit einer Temperaturgrenze von bis zu 230°C entwickelt.
Die Stärke, genauer die volumenspezifische magnetische Energie, eines Magneten wird durch die Energiedichte (auch Energieprodukt genannt) ausgedrückt. Häufig wird diese Größe in der Einheit Megagauß x Oerstedt (MGOe) angegeben. Ein Neodym Magnet hat eine Energiedichte zwischen 28 und 52 MGOe. Dieser Wert in Verbindung einem optionalen 1- oder 2-stelligen nachgestellten Buchstabencode für die maximale Einsatztemperatur bildet die Materialkennung für NdFeB-Magnete.
Mehr Informationen und Links zum Thema Neodym Magnet finden Sie auch auf unserer Seite über Neodym-Magnete (NdFeB).





