Magnet
Magnete sind Objekte, die andere aus bestimmten Materialien bestehende Gegenstände durch ihren Magnetismus anziehen oder abstoßen. Die magnetische Eigenschaft dieser Objekte kann dabei auf den anderen Gegenstand übertragen werden, d.h. er wird magnetisiert.
Wird ein Magnet in ein fremdes Magnetfeld gebracht, so versucht er, sich parallel zu den Feldlinien auszurichten. Dies gilt auch für das Magnetfeld der Erde. Auf dieser Wirkung basiert auch der Magnetkompass, dessen Nadel sich zu den Polen hin ausrichtet. Die Oberflächenbereiche des Magneten mit der höchsten Felddichte werden entsprechend als Nord- bzw. Südpol bezeichnet.
Es muss grundsätzlich zwischen Elektromagneten und Permanent- oder Dauermagneten unterschieden werden. Ein Elektro Magnet beruht auf der Tatsache, dass ein Strom durchflossener Leiter von einem Magnetfeld umgeben ist. Diese Art von Magneten wird hier nicht weiter betrachtet. Ein Permanent- oder Dauermagnet hingegen basiert auf einer Eigenschaft der Elektronen, und zwar dem so genannten Elektronenspin.
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Je nach verwendetem Material hat der Permanent Magnet unterschiedliche Eigenschaften. Zu ihnen gehören die im Folgenden aufgeführten Größen:
- Die Remanenz ist die magnetische Flussdichte, die nach Abschalten des magnetisierenden Feldes bestehen bleibt.
- Die Energiedichte beschreibt die spezifische (auf das Volumen bezogene) magnetische Energie.
- Die Koerzitivfeldstärke ist die magnetische Feldstärke, die notwendig ist, die Magnete zu entmagnetisieren.
- Die maximale Einsatztemperatur beschreibt die Temperaturgrenze, oberhalb derer der Magnet einen Teil seiner Dauermagneteigenschaft unumkehrbar verliert. Oberhalb der noch höheren Curie-Temperatur verliert der Magnetwerkstoff vollständig seine ferromagnetischen Eigenschaften.
Außer durch Erwärmen können Magnete auch durch ein abklingendes magnetisches Wechselfeld oder extreme Stöße entmagnetisiert werden.





