Dauermagnet aus Neodym, SmCo, AlNiCo, Ferrit
Ein Dauermagnet ist vielfältig einsetzbar
Ein Dauermagnet – auch als Permanentmagnet bezeichnet – besteht aus hartmagnetischem Material. Durch seinen Magnetismus zieht ein solcher Dauermagnet bestimmte Gegenstände an oder stößt diese ab. Ein Dauermagnet wird magnetisiert durch das Magnetfeld eines anderen Dauermagneten oder eines Elektromagneten. Durch Erhitzen, extrem starke Stöße oder Vibrationen oder ein starkes abklingendes magnetisches Wechselfeld kann das Material seine Magnetkraft wieder verlieren.
Die nachfolgenden Bild-Links verweisen auf Neodym-Magnete:
Scheibenmagnete |
Stabmagnete |
Quadermagnete |
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Würfelmagnete |
Kugelmagnete |
Ringmagnete, Rohrmagnete |
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Spezial- und Segmentmagnete |
Auswahl besond. Eigenschaft |
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Ein Dauermagnet behält seine Magnetisierung im Unterschied zu nur vorübergehend magnetischen Körpern für lange Zeit bei. Im Gegensatz zu den Dauermagneten müssen Elektromagnete permanent von Strom durchflossen sein, um eine Magnetkraft auszuüben. Ein Dauermagnet kommt beispielsweise zum Einsatz in Kompassen, Elektromotoren, Lautsprechern sowie in zahlreichen modernen Geräten wie etwa in Festplattenlaufwerken.
Das verwendete Material und das Herstellungsverfahren bestimmen die Magnetkraft, die der jeweilige Dauermagnet hat. Früher wurden Dauermagnete ausschließlich aus Stahl hergestellt. Doch deren Magnetkraft ist gering. Ein Dauermagnet aus Ferrit ist preisgünstig herzustellen, hat aber ebenfalls nur eine relativ schwache magnetische Kraft. Dagegen lässt sich ein Dauermagnet aus NdFeB (Neodym-Eisen-Bor) mit sehr starker Magnetkraft herstellen. Zwar verfügt ein Dauermagnet aus Neodym-Eisen-Bor nur über eine niedrige Temperaturgrenze. Doch diese lässt sich durch Verwendung zusätzlicher Bestandteile auf bis über 200 Grad Celsius anheben.














